Das vulkanische Gebiet ist extrem fruchtbar. Von dem Moment
an indem sich das Lava auf den Boden ablegt werden mit vergehender Zeit
Nährstoffe wie Mineralsalze abgesetzt. Darüber hinaus werden aus den vom Lava
überfluteten Baumgeröllen, natürliche Dünger.
Die Vegetation ändert sich mit der Höhe. Am Fuβe Ätnas
gedeihen unzählige Orangenkulturen, Mandarinen, Zitronen, Oliven, Agaven,
Kaktusfeigen als auch Bananen, Eukalypten, Palmen, Strandkiefer und Veiten aus
denen ausgezeichnete Ätna-Weine produziert werden.
Ab einer Höhe von 500 Metern wachsen Nüsse, Mandeln, Pistazien und
Kastanien, welche in der Höhe ihren Platz an Eichen, Buchen, Birken und Kiefern
und den charakteristischen Ginster des Ätnas abgeben.
Die wirkliche Anziehung dieser Zone sind die Birken, welche in der
Glazialzeit ankommen. Die Birke liebt die Sonne, wächst einsam oder in kleinen
Gruppen in den spärlichen Wäldern, welche sich auf den Hügeln oder im Gebirge
befinden und setzt sich zusammen mit Laub- und Nadelbäumen. Sie siedeln sich
auf trockenen und kahlen Böden an. Im besonderen bevorzugen sie säurehaltigen
Boden, mit der Verfügbarkeit auf Wasser, da diese sehr frostbeständig sind. Im
Winter entzieht der krüpplige Stamm das Weiße von seinem kahlen Rumpf, welcher
dann im Kontrast mit dem blauen Himmel steht. Im Frühling hingegen verfärbt er
sich in ein sanftes grün, welcher sich dann auf dem schwarzen Lava hervorhebt.
Einmal die 2100 Meter
Höhe überschritten, beginnt der Halb-Wüsten Bereich, wo sich der heilige
Dornbusch entwickelt (Astragalus Siculus). Kleine stachelige Büsche, an
denenbunt zusammengesetzte
ortsspezifische Veilchen, Senecio und anderen Blumen die die sekundären
Kraterabhänge bevölkern.
In der sogenannten vulkanischen Wüste, verhindert der Schnee und der
frische Lava, den Wachstum jeglicher mikroskopischen Vegetationen.
Der Bereich beherbergt auch eine abwechslungsreiche Fauna von kleinen
Säugetieren (Stachelschweine, Füchse, Wildkatze, Wieseln, Madern,
Siebenschläfer), Vögeln (Sturmfalken, Bussarde, Buchfinken, Spechte,
Wiederhopfe), Kriechtieren wie Schlangen, Insekten und vielen Schmetterlingen
von denen besonders die „Morgenröte des Ätnas"(Anthocharis Damone) hervorsticht
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