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Reis-Crispelle: Tradition und Güte

Ein einfaches, aber sehr leckeres Dessert.

Wir haben bereits über street food in Catania gesprochen und Ihnen die typischen Gerichte unserer Stadt gezeigt. Heute wollen wir über ein weiteres typisches Gericht der Catania-Tradition sprechen, die „Crispelle di riso“.

Es ist ein Kuchen, der besonders in der Vergangenheit anlässlich des Festes des hl. Josef konsumiert wurde, wahrscheinlich weil der hl. Josef neben dem Zimmermann auch eine Fritteuse zu sein scheint. Heute gibt es in jeder Ecke Catanias so viele Fritteusen, die die Crêpes fast das ganze Jahr über zubereiten. Und es ist üblich, diese Süßigkeiten im „Crispiddari“ zu kaufen, mit denen man vor allem im Winter das Sonntagsessen beendet. 

Der Name Crispelle (oder Crispeddi im sizilianischen Dialekt) ist auf die geriffelte Oberfläche zurückzuführen, die auch an das felsige Aussehen des Ätna erinnert. Basierend auf Reis und Honig und mit Orangenschalen und Saft gewürzt, tragen sie je nach Herkunftsgebiet unterschiedliche Namen, aber die bekanntesten sind sicherlich die von Catania.

Es scheint, dass die Benediktinerinnen von Catania die ersten waren, die diesen Kuchen im 16. Jahrhundert herstellten. Alte Texte von Catania-Chronisten berichten, dass die Nonnen, da sie sehr arm waren, den Bewohnern der Stadt Süßigkeiten zum Leben zubereitet und verkauft haben: Mit einfachen und leicht verfügbaren Zutaten wie Reis, Milch, Zimt, Zitrusschale und Orangenblütenhonig wurde diese Köstlichkeit zubereitet, und deshalb werden die Crêpes heute auch „Benediktiner“ genannt.

Beim Verzehr einer Crespella können Sie alle für Sizilien typischen Gerüche und Aromen wahrnehmen: vom Honig, der für ethnische Länder typisch ist, bis hin zu Zitrusfrüchten aus Sizilien. Kurz gesagt, ein kulinarisches Produkt, das bei einem gastronomischen Rundgang durch die Stadt nicht fehlen darf.